Arbeitsvorlage aus dem Buch

KI-Richtlinie für den Arbeitsalltag

Formuliere einen kurzen, entscheidbaren Rahmen für erlaubte Daten, Apps, Handlungen, Freigaben und regelmäßige Überprüfung.

Version v1.0Stand Risikostufe hoch

Wann sie hilft

Wenn mehrere Menschen KI im Arbeitsalltag verwenden und nicht jede Person selbst erraten soll, welche Daten, Werkzeuge und Handlungen zulässig sind.

So verwendest du sie

1. Zweck und Geltung

Für wen, welche Tätigkeiten und welche Systeme gilt die Richtlinie? Wer entscheidet im Zweifel?

2. Daten

Definiere mit Beispielen: erlaubt, nur nach besonderer Freigabe und verboten. Behandle personenbezogene, vertrauliche und regulierte Daten ausdrücklich.

3. Apps und Quellen

Liste erlaubte Verbindungen und solche mit Sonderfreigabe. Lege fest, wer neue Apps prüft und freigibt.

4. Handlungen

Nenne Aktionen, die immer menschlich freigegeben werden: externer Versand, Veröffentlichung, Löschung, Bestellung, Zahlung, Rechteänderung und verbindliche Entscheidungen.

5. Qualität und Verantwortung

Beschreibe Mindestprüfung, Quellenpflicht und dokumentierte Freigabe. Benenne Richtlinienverantwortlichen, Kontaktweg und Eskalation.

6. Überprüfung

Setze einen regelmäßigen Termin und zusätzliche Auslöser fest: neue Funktionen, Vorfälle, geänderte Rechtslage, neue Datenquelle oder veränderter Prozess.

Prüfen

Teste die Richtlinie mit fünf echten Alltagssituationen. Können Mitarbeitende jeweils eindeutig entscheiden: erlaubt, genehmigungspflichtig oder verboten? Sind Ansprechpartner und Reaktionsweg praktisch erreichbar?

Grenzen

Diese Vorlage ist keine Rechtsberatung und keine fertige Unternehmensrichtlinie. Datenschutz, Arbeitsrecht, Mitbestimmung, Informationssicherheit und branchenspezifische Pflichten müssen qualifiziert ergänzt werden.