Automatisierung wiederholt auch deine Fehler
Ein Wochenbericht wird durch einen Zeitplan nicht besser. Er wird nur häufiger erstellt. Prüfe deshalb zuerst den Einzelauftrag mit vollständigen, fehlenden und widersprüchlichen Quellen. Für die Lernwerkstatt soll ein Bericht neue Entscheidungen, offene Punkte und Datenlücken zeigen. Er soll nichts versenden oder selbst bestätigen.
Schritt 1: Einen bestandenen Ablauf festhalten
Speichere den geprüften Auftrag, Quellen, Ausgabeformat und Abnahmekriterien. Stelle sicher, dass die Quellen in der späteren Ausführungsumgebung erreichbar sind. Eine unbeaufsichtigte Aufgabe kann nicht darauf vertrauen, dass du gerade eine neue Anmeldung oder ein fehlendes Zugriffsrecht bestätigst. Lokale Aufgaben benötigen die entsprechende erreichbare Umgebung.
Schritt 2: Rhythmus und Ergebnis präzisieren
Nenne Zeit, Zeitzone, Zeitraum, Ausgabeort und gewünschte Benachrichtigung. Für die Übung ist Europe/Berlin sinnvoll; die Sommer-/Winterzeit soll nicht durch einen fest geratenen UTC-Abstand ersetzt werden. Ein Enddatum hilft, wenn eine Aufgabe nur bis zur Veranstaltung gebraucht wird.
Erstelle bis einschließlich 30. November 2026 jeden Montag um 9 Uhr
Europe/Berlin einen internen Änderungsentwurf für den Workshop.
Nutze nur die ausdrücklich freigegebenen Projektquellen.
Zeige neue Entscheidungen, Widersprüche, Blocker und nächste menschliche
Entscheidungen mit Quellen. Melde nur relevante Änderungen; halte
fehlende Angaben offen. Keine externen Nachrichten und keine Buchungen.
Prüfe vor Einrichtung den Quellenzugriff und zeige den gespeicherten
Zeitplan. Wir kontrollieren den ersten tatsächlichen Lauf gemeinsam.
Schritt 3: Die gespeicherte Aufgabe kontrollieren
Öffne Scheduled, wenn in deiner Oberfläche verfügbar. Vergleiche Tätigkeit, Zeitplan, Zeitzone, Status, Quellen und Ausgabe mit deinem Auftrag. Eine beschriebene Wiederholung in einem Dokument ist keine eingerichtete Automation. Prüfe, ob der Vorgang im bestehenden Chat weiterläuft oder eine eigenständige geplante Aufgabe erzeugt; die Kontexte können sich unterscheiden.
Schritt 4: Den ersten Lauf prüfen
Ein gespeicherter Zeitplan bestätigt nur die Einrichtung. Öffne den ersten tatsächlichen Lauf und seine Datei. Hat der Bericht dieselben Quellen benutzt? Sind unbekannte Angaben weiter sichtbar? Wurde bei unverändertem Stand unnötig eine große Gesamtfassung erstellt? Teste auch einen fehlenden Datensatz, bevor du den Prozess unbeaufsichtigt laufen lässt.
Halte Betreiber, letzte erfolgreiche Prüfung und nächsten Kontrolltermin fest. Prüfe Kosten und Benachrichtigungen nach einigen Läufen. Ein Alltag voller automatisch erzeugter Berichte kann mehr Arbeit machen als die ursprüngliche Aufgabe.
Ereignisse sind ein anderer Auslöser
Unterstützte Ereignistrigger können etwa auf Gmail-Eingang, bestimmte Slack-Kanalnachrichten oder GitHub-PR-Aktivität reagieren. Verfügbarkeit ist plan- und oberflächenabhängig; die aktuelle Dokumentation beschreibt diese Trigger für berechtigte Web-/Mobilkonten, für diesen speziellen Mechanismus nicht pauschal für Desktop. Davon getrennt unterstützen webhookfähige MCP-2.0-Plugins laut MCP-Events-Dokumentation auch Desktop-Work mit Cloudausführung; der Extensions-/Events-Guide erklärt die Voraussetzungen. Eine Ereignisaufgabe kann mehrere unterstützte Trigger haben, aber keinen unabhängigen zusätzlichen Zeitplan.
Für Slack sind DMs, Reaktionen, Bearbeitungen und Löschungen keine unterstützten Trigger; beobachtete Kanäle benötigen @ChatGPT. Wenn du „bei neuer Kundenmail“ meinst, ist eine tägliche Suche nicht dieselbe Semantik. Prüfe den konkreten Ereignisweg und die Absenderbedingungen, statt ihn stillschweigend zu ersetzen.
Pause, Stopp und Wartung
Wenn die Quelle oder Aufgabe sich ändert, pausiere künftige Starts und prüfe den Ablauf neu. Pausieren ist nicht automatisch das Beenden einer bereits laufenden Ausführung. Kontrolliere aktive Arbeit gesondert. Entferne überflüssige Pläne nach dem Projektende. Modelle und Toolzugriff können sich verändern; gespeicherte Einstellungen brauchen gelegentliche Wartung.
Wenn es hakt
Kein Ergebnis: tatsächlichen Lauf, Quellenzugriff und Gerät prüfen. Falsche Zeit: Zeitzone und gespeicherten Rhythmus kontrollieren. Zu viele Meldungen: relevante Änderungen definieren und Ausgabe verkleinern. Falsche Daten wiederholen sich: Automation pausieren und den Einzelauftrag mit bekannten Kontrollwerten reparieren.